Abkürzungsverzeichnis

Abkürzungen A-D

AbkürzungBeschreibung
4WDPermanenter Allradantrieb
4WSFour Wheel Steering: Allradlenkung
AASAdaptive Air Suspension: Adaptive Luftfederung
ABCActive Body Control: Aktive Karosserie-Stabilisierung
ABEAllgemeine Betriebserlaubnis (für Kfz) 
ABSAnti Blockier System, verhindert das Blockieren der Räder beim Bremsen, gewährt Fahrstabilität und Lenkbarkeit unter allen Bremsbedingungen. S.a. --ABV--
ACCActive/Adaptive Cruise Control, macht aus dem klassischen Tempomaten ein intelligentes System. Sensoren messen den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und regeln daraufhin automatisch die Geschwindigkeit. Auch als Adaptive / Autonomous Cruise Control bekannt
adcAdaptive Damping Control: Adaptives Dämpfungssystem
ADRAutomatische Distanzregelung
ADSAdaptives Dämpfungssystem
AFSActive Front Steering: Aktive Vorderachslenkung
AFSAktive Fahrwerkstabilisierung
AGMAbsorptionsfähiges Mikroglasvlies: Die innovative Absorbent Glass Mat (AGM)-Technologie ist perfekt für Fahrzeuge mit erweiterter Start-Stop-Funktion wie Bremsenergierückgewinnung. Dank des absorptionsfähigem Mikroglasvlies` wird der Elektrolyt fest in der Batterie gebunden.
Die AGM-Technologie verhindert Korrosion, lässt keine Säureschichtung zu und bietet  höchste Leistung, extreme Zyklenfestigkeit sowie Kippsicherheit. 
AGRAbgasrückführung: Reduzierung der Schadstoffemissionen von Verbrennungsmotoren
AHKAktive Hinterachskinematik
AICCAutonomous Intelligent Cruise Control: siehe ACC
AKCActive Kinematic Control: aktive Hinterachskinematik,  die die passiven Spurstangen ersetzt und eine aktive Regelung der Spur beider Hinterräder ermöglicht
AmrAntriebsmomentregelung
ANBAutomatische Notbremsung
APBAktive Parkbremse
APSAutomatic Parking System
ARPActive Rollover Control, Active Rollover Protection: aktives Überschlagschutz-System
ARSActive Roll Stability: Aktive Rollstabilisierung
ArtAbstandsregeltempomat
ASCAutomatic Stability Control, Automatische Stabilitätskontrolle wie --ASR--
ASDAutomatisches Sperrdifferenzial, das ASD verbessert das Anfahren bei einseitig glatter oder rutschiger Fahrbahn. Da die Sperre beim Bremsen sofort wieder gelöst wird, bleibt die ABS-Funktion unbeeinträchtigt.
ASGAutomatisiertes Schaltgetriebe
ASLAnhänger-Schlingern-Logik
ASMSAutomatisches Stabilitätsmanagementsystem
ASRAntriebs- Schlupf- Regelung, die ASR verhindert beim Beschleunigen ein Durchdrehen der Antriebsräder und seitliches Ausbrechen. Das durchdrehende Rad wird kurz abgebremst und die Motorleistung gedrosselt.
ATLAbgasturbolader
ATRAutomatische Distanzregelung, s.a. --ACC--
AUAbgasuntersuchung
AWDAll Wheel Drive: Permanenter Allradantrieb
AWSAll Wheel Steering: Allradlenkung
AYCActive Yaw Control: das System verteilt die Antriebsmomente an einer Achse links und rechts unterschiedlich, um den Gierwinkel eines Automobils aktiv zu beeinflussen
BabBundesautobahn
BASBrems-Assistent / Brake Assist, das System überwacht ständig die Geschwindigkeit mit der das Bremspedal betätigt wird. Im Falle einer Notbremssituation baut es automatisch den maximalen Bremsdruck auf und verkürzt somit den Anhalteweg.
BBABeriebsbremsanlage
BbWBrake by Wire: Bremssystem, bei dem die Betätigungs- von der Übertragungseinrichtung entkoppelt ist
BCKupplungsscheibe starr mit Belagfederung und Sinterbelag, s.a. --DC--, --ZC--
Bj.Baujahr
BkvBremskraftverstärker
BmrBremsmomentenregelung
BMSBatterie Management System; Zum Austausch einer Start-Stop-Batterie gehört weit mehr, als die alte Batterie einfach auszubauen und
eine neue einzusetzen. Da die Batterie durch das Batterie Management System (BMS) oder den Intelligent Batterie Sensor (IBS) mit der Bordelektronik verbunden ist, ist sie das Herzstück des Start-Stop-Systems.
Sie stellt sicher, dass alle batterieabhängigen CO2- und Komfortfunktionen, wie etwa Sitzheizung, Lüftung oder die automatische Start-Stop-Funktion, zur Verfügung stehen.
AbkürzungBeschreibung
CADComputer Aided Design
CAEComputer Aided Engineering
CAMComputer Aided Manufacturing
CANController Area Network: lineares Bus-System
CBCCornering Brake Control: von BMW eingesetzte Fahrstabilitätshilfe beim Bremsen, die auf dem Antiblockiersystem aufbaut
CCAKaltstartstrom/Kälteprüfstrom; Der Kaltstartstr
CDCContinous Damping Control, elektronisch gesteuerte Stoßdämpfer und andere Komponenten; auch Continuous Damper Control
CDICommon Rail Direct Injection: die Direkteinspritzung des Kraftstoffs in die Zylinder eines Dieselmotors über eine gemeinsame Leitung. Herkömmliche Hochdruckeinspritzungen verfügen über getrennte Leitungen zu den einzelnen.
CIHCamshaft in Head: im Zylinderkopf eingelassene Nockenwelle
CNGCNG ist Erdgas: Ein brennbares Naturgas, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt und sozusagen als „Nebenprodukt“ bei der Erdölförderung anfällt. Sein wichtigster Bestandteil ist Methan, häufig enthält es zudem größere Anteile höherer Kohlenwasserstoffe. Weil es weniger Verunreinigungen als fossile Brennstoffe enthält, verbrennt Erdgas sauberer. Deshalb wird es steuerlich gefördert. Die Automobilindustrie produziert seit Mitte der Neunziger Erdgas-Modelle in Serie, allerdings ist die Tankstellendichte in Deutschland nach wie vor gering. Im Oktober 2007 zählte man hierzulande rund 760 Tankstellen
COKohlenmonoxid: Kohlenmonoxid (auch Kohlenstoffmonoxid) ist ein farb-, geruchs- und geschmacksloses Gas. Die Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff entsteht bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen und ist ein starkes Atemgift. Sobald es eingeatmet wird und in die Blutbahn gelangt, verhindert es die Bindung von Sauerstoff an die roten Blutkörperchen. Ab einer Konzentration von 1,28 Prozent Kohlenmonoxid in der Atemluft tritt der Erstickungstod innerhalb von 1 – 2 Minuten ein. Da Kohlenmonoxid schwerer ist als Luft, reichert es sich vor allem in Bodennähe an. Außerdem können in Parkhäusern höhere Konzentrationen auftreten. Hier gibt es meist spezielle Sensoren, die den CO-Gehalt in der Luft messen. Als Folgen geringer Konzentrationen in der Luft – 70 bis 100 ppm (ppm = parts per million = Teile je Million) – sind erkältungsähnliche Symptome möglich. 150 bis 300 ppm führen zu Übelkeit, Schwindel und Erbrechen. Ab 400 ppm kommt es zu Bewusstlosigkeit bis zu Hirnschaden und Tod. Gesunde Erwachsene vertragen bis zu 50 ppm über eine längere Zeitdauer, bei Kindern und Kranken können dagegen bereits hier Probleme auftreten.
ConActconcentric actuator (pneumatischer Nehmerzylinder)
CPUCentral Processing Unit: zentrale Recheneinheit
CSCConcentric Slave Cylinder
CVCommercial Vehicle, --Nkw--, --Nfz--, --Lkw--
CVTcontinuous variable transmission
CVTContinuously Variable Transmission: Stufenlose Übersetzungsgetriebe
D3Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren. Zur Berechnung der zu zahlenden Kfz-Steuer wird nach dem neuen Gesetz außer dem Hubraum auch die Schadstoffemission eines Fahrzeuges berücksichtigt. 
D4schärfste Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren in Deutschland
D-4DDirect Injection 4-stroke Diesel (Toyota): Diesel mit Vierventiltechnik und Direkteinspritzung - der Dieselkraftstoff wird nicht in einer Vor- und Wirbelkammer, sondern direkt in den Brennraum gespritzt.
DBCDynamic Brake Control: von BMW eingesetzter Bremsassistent
DEKRADeutsche Kraftfahrzeug-Überwachungsverein 
DIDirect Injection: Direkteinspritzung
DINDeutsche Industrie-Norm
DINDeutsches Institut für Normung e.V., Berlin
DMEDigitale Motorelektronik
DoEDoppelkupplung
DOHCDouble Overhead Camshaft: Anordnung der Nockenwellen im Zylinderkopf des Verbrennungskraftmotors
DRCDynamic Ride Control: System, das die Nick- und Wankbewegungen eines Kraftfahrzeugs um die Quer- und Längsachse hydraulisch reduziert
DSCDynamic Stability Control: Elektronisches Stabilitätsprogramm, siehe auch ESP
DSPDynamisches Stabilitätsprogramm
DUTDoppelkupplung mit Tellerfeder Ausrückung unabhängig
DUTDoppelkupplung unabhängige Betätigung
Artikel vom 12.07.2015 aus der Kategorie: Abkürzungsverzeichnis Quelle: mein-autolexikon.de

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